Kleine Spuren an Eigenwerbung…

Heiligabend ist doch erst in einer(na gut, nicht mehr ganz 1er)Woche, doch an alltäglichen, „normalen“ Orten, gewinnt man zunehmend das Gefühl der Zug ist abgefahren, die Gereiztheit und Hektik der Leute wächst und die Panik, die langen Listen an „must haves “ und „to do´s“ nicht abarbeiten zu können, scheint agressiv zu machen…

Dabei leben wir im Jahr 2016 und haben technische Möglichkeiten, die fast Unmögliches realisierbar machen und wir sind es mittlerweile gewohnt, daß die Dinge, die heute bestellt werden, vorgestern ausgeliefert worden sein sollten.

Die Geschwindigkeit unserer Tage ist faszinierend, beeindruckend und manchmal atemberaubend, im positiven wie im negativen Sinne. Aber glücklicherweise sind wir ja Menschen und keine Oktopusse, wir kochen alle mit Wasser und besinnen uns hoffentlich gerade in dieser Zeit darauf, menschlich zu bleiben und nicht zu leistungsprogrammierten Robotern zu mutieren…

Wir sind dabei und wir müssen nicht jeden Trend mitmachen…und wir müssen auch nicht höher, schneller, weiter als die anderen…es kommt auf unsere uns selbst gesteckten Ziele an und Ich bin froh, mich nicht mehr anstecken lassen zu müssen, vielleicht liegt es daran, daß die „Kinder“größer sind, es bei mir beruflich immer ein wenig weihnachtet, oder einfach an einer etwas gelasseneren Lebenseinstellung, kann ich garnicht so genau sagen…aber es ist doch eine Wohltat sich dem Wettlauf um die letzten Stunden vor dem großen Abend nicht stellen zu müssen, und dann womöglich total erschöpft vor dem opulent geschmückten Baum einzuschlafen…Ich mach da nicht mit, ich folge meinen eigenen Regeln und erlege mir keine unerreichbaren Messlatten auf, mir ist es wichtig mit meinen Liebsten und mir im Reinen zu sein und dem stillen, leisen Weihnachtszauber Raum zu schenken, damit er sich überhaupt zu uns traut und nicht vor lauter Krach auf dem Absatz kehrtmacht und die Flucht ergreift.

Wir müssen auch keine Kochshow gewinnen, uns reicht ein leckeres, schnell zubereitetes Mahl und wir versuchen dem „Zeit statt Zeug“- Tenor der Ma Vie zu folgen und es gibt bei uns auch mal einen Gutschein über gemeinsame Zeit und Erlebnisse geschenkt….

Glasrolle Gutschein mit Drehverschluß

Diese farbenfrohe Gutscheinröhre mit Drehverschluß findet ihr bei Wunderle, ihr müßt nur den in ihr befindlichen Gutschein ausfüllen und schon kann sie einen lieben Menschen beglücken.

Detail Gutscheinglas

An dieser Stelle möchte ich euch noch einen kleinen, recht schnell geschnippelten Tannenbaum vorstellen, auch dieser kann mit einem hübschen Anhänger oder einer Weihnachtskarte gemeinsame Stunden oder Aktivitäten überbringen und weihnachtliche Atmosphäre verbreiten.

Tannenbaum aus altem Baum von oben

Papiertannenbaum aus alten Büchern

Ihr braucht nur altes oder auch neues Papier, dieses wird in Quadrate, wenn vorhanden mit einer Zackenschere, geschnippelt. Nach oben hin werden die Quadrate immer kleiner, mit einer Stopfnadel vorbohren, auf einen Holzspieß aufreihen und in einen Block Steckmoos spießen und in ein Gefäß deiner Wahl stecken.

Dicker, knubbeliger Nikolaus mit Lebkuchenmännchen in der Hand, Postkarte

Sieht euer Weihnachtsmann doch eher so aus?Nicht so sportlich wie der Radfahrer, sondern eher knubbelig und mit einem so liebevollen Großvatergesicht, voller Falten zum Dahinschmelzen? Hier könntet ihr das „Zeitgeschenk“ beschreiben und eure Weihnachtswünsche übermitteln.

Die kleine, angekündigte Bügelparade steht auch noch aus. Die ist aber durchaus noch erweiterbar und da folgt auf jeden Fall bald eine Fortsetzung.

Bin sehr verliebt in die durchs Netz schwirrenden Wallhangings. Doch da ich ein Kind, der in der Grundschule geklöppelten Macrameeeulen bin, möchte ich mich dem Thema mit einer gewissen Vorsicht nähern. Ich habe schon einmal meinen Kinderwebrahmen vom Dachboden geholt, fange aber mal langsam mit locker zusammengestellten Arrangements auf Kleiderbügeln an.

Diese leichten Bügel können an einem Haken oder Nagel aufgehängt werden und ganz schnell wieder abgenommen werden, oder flugs das Zimmer wechseln ohne das die ganzen Kleinteile abgenommen oder entfernt werden müssten. Man kann sich die Einzelteile hinlegen und ausprobieren, wie es einem gefällt, hin und herschieben, wieder umswitchen und ausprobieren wie es werden soll, bevor man mit Draht oder Kleber fixiert.

Es kann der Bügelrohling verwendet werden, oder der Bügel wird mit Wolle oder Band verkleidet. Er kann die Bügelform behalten oder in Tannenbaum, Herz- oder Eierform gebogen werden.

So ein Drahtbügel bietet ganz viel kreatives Potenzial und der Phantasie sind von verspielt bis grafisch keine Grenzen gesetzt. Stelle hier und heute erstmal zwei Versionen vor.

Die erste Version ist ein recht klassische rot/grüne Version mit Weihnachts- und Winteraccessoires und das schwarze Tannenbäumchen kommt ein wenig glamouröser daher, viel Gold, verbindet sich mit schwarzen Elementen und strahlt eine festliche, glamourösere Note aus.

Befestigt ist das ganze Gedöns mit Heißkleber und Draht.

Drahtbügel mit Wolle umwickelt

Rot-grünes Wallhanging, mit Bäumen, Bommeln, rotem Häkelstern, Äpfeln, Wimpelgirlande und Sternen

Nahaufnahme Fliegenpilzkorken mit Häkelstern

Rot, grüner fertiger Bügel im Sonnenlicht

Gold und schwarz entfalten eine ganz andere Wirkung…

Schwarzer Bügel mit gelegten Details in gold und schwarz

Da darf auch ein glitzernder Hase durch das Bild springen, wie nach Weihnachten die Schokoladenhasen ins Supermarktregal springen.

Details schwarz, goldener Papierkrams

Fertiges, fixiertes Wallhanging

Wünsche euch einen friedlichen, harmonischen und fröhlichen 4. Advent. Möge die adventliche Weihnachtstimmung mit euch sein. (Habt ihr die diesjährige Version des „Star Wars“-Weihnachtsmärchens schon angeschaut oder seid ihr keine Fans?

 

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